Stakeholder Matrix Ersteller (Macht × Interesse)
Wissen Sie, wer Ihr Projekt machen oder brechen kann, bevor es startet. Mendelows Macht × Interesse Matrix plottet jeden Stakeholder danach, wie sehr er das Projekt beeinflussen kann und wie sehr er sich darum schert, und klassifiziert sie automatisch in vier Einbindungsstrategien: Eng managen, Zufriedenstellen, Informieren oder Beobachten. Automatisches Speichern im Browser, Export als SVG, PNG, JSON oder Text.
Automatisch im localStorage Ihres Browsers nur auf diesem Gerät gespeichert. Es wird nichts hochgeladen.
So verwenden Sie diesen stakeholder matrix ersteller
- Brainstormen Sie zuerst eine breite Stakeholder-Liste — 10-20+ Personen. Nicht filtern. Die Offensichtlichen einschließen (Projekt-Sponsor, Endnutzer) plus die leicht Vergessenen (Compliance, regionale Manager, IT-Sicherheit, Finance, Legal).
- Bewerten Sie jeden Stakeholder ehrlich: Macht (1-5, wie stark er das Projekt bewegen oder blockieren kann) und Interesse (1-5, wie sehr er sich um das Ergebnis schert). Macht eines stillen Veto-Halters zu niedrig zu schätzen ist der häufigste Fehler.
- Lesen Sie die Quadranten als Einbindungs-Strategie: hohe Macht + hohes Interesse = in Entscheidungen einbeziehen; hohe Macht + niedriges Interesse = mit knackigen Summary-Updates zufriedenstellen (nicht langweilen); niedrige Macht + hohes Interesse = als Champions und Info-Verstärker nutzen; beides niedrig = nur monitoren.
- Notizen pro Stakeholder hinzufügen — ihre konkreten Sorgen, was sie gesagt haben, was sie hören müssen. Engagement-Qualität lebt in diesen Notizen, nicht in der Bubble-Position.
- Export als PNG für Projekt-Kick-offs oder JSON, um nach jedem großen Meilenstein neu zu bewerten — Stakeholder-Maps werden innerhalb von Monaten veraltet.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Macht × Interesse Matrix?
Ein Stakeholder-Analyse-Werkzeug, entwickelt von Aubrey Mendelow 1991, das Stakeholder auf zwei Achsen plottet — ihre Macht, das Projekt zu beeinflussen (vertikal) und ihr Interesse am Ergebnis (horizontal) — in vier Einbindungs-Quadranten. Der Punkt: Kommunikations- und Einbindungs-Strategie auf jeden Quadranten zuschneiden, statt jeden Stakeholder gleich zu behandeln.
Wie werden die Quadranten zugeordnet?
Stakeholder mit Macht UND Interesse ≥ 3 fallen in 'Eng managen' (oben rechts). Hohe Macht aber niedriges Interesse (oben links) = 'Zufriedenstellen' — sie könnten Sie zum Entgleisen bringen, kümmern sich aber nicht. Niedrige Macht aber hohes Interesse (unten rechts) = 'Informieren' — sie kümmern sich, nutzen Sie sie als Champions. Beides niedrig (unten links) = 'Beobachten' — keine aktive Investition, aber gelegentlich prüfen.
Was, wenn sich die Macht eines Stakeholders während des Projekts ändert?
Neu eintragen. Macht und Interesse von Stakeholdern sind nicht statisch — ein Manager wird befördert, ein Sponsor verliert Budget-Autorität, ein Champion wechselt die Rolle, alles verschiebt die Matrix. Das Grid bei jedem großen Projekt-Meilenstein überarbeiten, nicht nur zum Kick-off. Eine Stakeholder-Map aus Monat 1 eines 9-Monats-Projekts ist meist in Monat 4 schon falsch.
Was ist der Unterschied zwischen einer Stakeholder-Matrix und RACI?
RACI (Responsible, Accountable, Consulted, Informed) beschreibt Rolle pro Aufgabe — wer macht was bei jedem Deliverable. Eine Stakeholder-Matrix beschreibt Einbindung pro Person — wie die Beziehung insgesamt zu managen ist. Stakeholder-Matrix nutzen, um zu planen, WEN und wie oft einzubeziehen; RACI, um Verantwortung INNERHALB jeder Aufgabe zu klären. Sie ergänzen sich.
Wie geht man mit politisch sensiblen Stakeholdern um?
Die Analyse offline und vertraulich halten — nie eine Matrix teilen, in der namentlich genannte Personen in Quadranten wie 'Beobachten' oder 'Zufriedenstellen' stehen. Menschen reagieren schlecht darauf, sich kategorisiert zu sehen. Die Matrix ist ein Planungs-Tool fürs Projektteam, kein öffentliches Artefakt. Für geteilte Kommunikation die Quadranten in Action Items übersetzen ('Zweiwöchentliches Summary an Finance Director'), ohne die Scores zu zeigen.